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  • Schwanger: Asthma-Behandlung mit Arzt absprechen

  • Glukokortikoidhaltige Sprays haben Folgen für Gesundheit des Kindes.

  • 22.12.2011
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  • Wenn Schwangere glukokortikoidhaltige Asthmasprays verwenden, steigt zwar Risiko für hormonelle und Stoffwechselerkrankungen des Neugeborenen. Der Nachwuchs ist aber nicht anfälliger für eine Vielzahl anderer Krankheiten. Das zeigt eine Studie eines internationalen Forscherteams in Mitwirkung der Universität Basel. Cortison ist ein bekannter Wirkstoff aus der Gruppe der Glukokortikoide. Bisher galten cortisonhaltige Asthmasprays als ungefährlich.

  • Einzelfall stets abklären lassen

  • Das Medikament führte offenbar nicht zu Schwangerschaftskomplikationen, fötalen Fehlbildungen, Frühgeburt oder niedrigem Geburtsgewicht. Die Baseler Forscher gingen aber der Frage nach, ob es langfristige Konsequenzen für die Gesundheit des Kindes gibt. "Wir geben keine pauschalen Empfehlungen an Schwangere bezüglich Behandlung von Asthma während der Schwangerschaft. Dies muss im Einzelfall abgeklärt werden", sagt Gunther Meinlschmidt, ein Autor der Studie.

    Falls Schwangere unter Asthma leiden, sollten sie mit dem Arzt ihres Vertrauens Rücksprache halten, um die Notwendigkeit einer Behandlung während der Schwangerschaft zu besprechen. "Wie immer sollte dabei der Nutzen einer Asthmabehandlung mit Glukokortikoiden gegenüber möglichen Risiken abgewogen werden", rät Meinlschmidt. Die Mediziner der Uni Basel haben mit Kollegen des Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Instituts sowie der Universitäten in Los Angeles und Aarhus die Daten von mehr als 4.000 schwangeren Frauen analysiert.

  • Risiken durch Inhalate beobachten mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com

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