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  • Akutordinationen soll Spitalsambulanzen entlasten

  • Bestmögliche Behandlung je nach Grad und Art der Erkrankung.

  • 22.12.2011
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  • Um den ungesteuerten Zustrom zur Ambulanz zu kanalisieren, schlägt die Österreichische Ärztekammer das Modell einer Akutordination vor. Diese soll als den Spitälern vorgeschaltete allgemeinmedizinische Einrichtung dafür sorgen, dass echte Notfälle sofort und je nach Erfordernis entweder im Krankenhaus oder in der Akutordination behandelt werden. Patienten, bei deren Beschwerden aus medizinischer Sicht keine Akutbehandlung nötig ist, sollen an den entsprechenden Fach- oder an den Hausarzt überwiesen werden. Dies wurde im Rahmen des zurzeit stattfindenden Ärztekammertages in Wien bekanntgegeben.

  • Hausarzt als erster Ansprechpartner

  • Spitalsambulanzen am Land wie in der Stadt kämpfen mit einer steigenden Zahl an Patienten, die von sich aus ins Krankenhaus kommen, insbesondere nach der Arbeit oder am Wochenende. In sehr vielen Fällen hätte ein Besuch beim Hausarzt ausgereicht. So wird es für die Ambulanzen immer schwieriger, ihre Kernaufgabe zu erfüllen: Echte Notfälle rasch und wirksam zu versorgen. Auch das österreichische Gesundheitswesen sieht eigentlich den Hausarzt als ersten Ansprechpartner vor. Ins Krankenhaus sollten Notfallpatienten und solche, die entweder vom niedergelassenen Arzt überwiesen wurden oder wenn die Krankheit an sich einen Spitalsaufenthalt erfordert. Die so genannte "abgestufte Versorgung" macht durchaus Sinn - nicht nur aus wirtschaftlicher, sondern auch aus medizinischer Sicht.

    Um eine optimale Filterfunktion zu erreichen, sollen die Akutordinationen auch räumlich in direkter Nähe zu einem Spital angesiedelt sein. Sowohl niedergelassene Allgemein- und Fachmediziner als auch Spitalsärzte (auf freiberuflicher Basis) sollen in den Akutordinationen Dienst versehen. Und zwar außerhalb der Kernöffnungszeiten der Spitäler, z.B. Montag bis Freitag von 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr und an Wochenenden.

    Oberstes Ziel der Ärzteschaft ist es, personelle und finanzielle Ressourcen so einzusetzen, dass alle Patienten bestmöglich behandelt werden. Die Akutordinationen als ein kostengünstiger Baustein in der Versorgungspyramide wären hier ein wichtiger Schritt.

  • Quelle: Österreichische Ärztekammer - Marke: Ärztekammer

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    Henrik G. Vogel / pixelio.de
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