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  • Schüler müssen mit bessere Ernährung versorgt werden

  • Österreichweite Initiative zur Verbesserung der Pausenverpflegung Kinder und Jugendliche.

  • 26.01.2012
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  • In acht von zehn österreichischen Schulen können sich Schülerinnen und Schüler ihre Jause am Schulbuffet besorgen. Das Angebot dort ist daher nicht unwesentlich. Die richtige Ernährung ist ein Grundpfeiler der Gesundheit und eine ausgewogene Pausenverpflegung, die schmeckt, ist auch zur Aufrechterhaltung der Lernfreude und Leistungsfähigkeit wichtig. "Ich habe daher bereits im Vorjahr eine Leitlinie erarbeiten lassen, die ernährungswissenschaftliche Mindestkriterien für ein gesundheitsförderliches Schulbuffet festlegt", sagt Gesundheitsminister Alois Stöger. Mit dieser Leitlinie liegen erstmals national akkordierte und präzisierte Empfehlungen für das Speisen- und Getränkeangebot an Schulbuffets vor.

    "Mit der nun startenden österreichweiten Initiative "Unser Schulbuffet" wollen wir der Leitlinie Leben einhauchen, den Buffetbetrieben helfen, ihr Angebot Schritt für Schritt gesünder zu machen und so die Ernährungssituation für 456.000 Schülerinnen und Schüler verbessern", so Stöger. Diese Initiative läuft bis Ende 2013 und reiht sich als weitere Maßnahme in den Nationalen Aktionsplan Ernährung (NAP.e) ein. Mit dem NAP.e werden seit Anfang 2011 in Österreich erstmals ernährungspolitische Maßnahmen und Strategien bundesweit gebündelt, um eine erkennbare Veränderung von Fehl-, Über- und Mangelernährung sowie eine Trendumkehr der steigenden Übergewichts- und Adipositaszahlen bis 2020 zu erreichen.

  • Angebot an Buffetbetriebe

  • Im Rahmen der Initiative "Unser Schulbuffet", die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ausgeht, von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) durchgeführt und aus den Vorsorgemitteln der Bundesgesundheitsagentur finanziert wird, werden Buffetbetrieben umfassende Beratung und Unterstützung bei der Gestaltung eines gesundheitsförderliches Speisen- und Getränkeangebot angeboten. Umstellungsvorschläge sollen für den jeweiligen Betrieb in seiner individuellen Situation passen, also praxisnahe, nachhaltig und wirtschaftlich rentabel sein.

    "Oft reichen schon kleine Veränderungen im Angebot und bei der Präsentation, um große gesundheitliche Wirkungen zu erzielen", sagt Dr.in Walpurga Weiß, Projektleiterin im BMG, "aber ohne erhobenen Zeigefinger, das Ziel ist ja, dass die Schülerinnen und Schüler diesen Weg der Veränderung auch mitgehen."

    "Unser mobiles Team berät BuffetbetreiberInnen, wie sie ihr Angebot für die Kinder und Jugendlichen Schritt für Schritt verbessern können", erklärt Dr. Manuel Schätzer, Projektleiter in der AGES. Neben der individuellen Beratung vor Ort stehen auch ein erweiterbares Handbuch mit Rezepten aus der Praxis und für die Praxis, unterstützende Marketingmaßnahmen und eine Website als Kommunikationsplattform (www.unserschulbuffet.at) zur Verfügung. Es wurde auch eine Hotline eingerichtet, die Montag bis Freitag von 09:00 bis 15:00 Uhr unter 0810 810 227 (max. Euro 0,1/Minute) erreichbar ist. Im Laufe der kommenden zwei Jahre sind zudem Workshops, Schulungsvideos, weitere Marketingideen sowie eine umfassende Rezeptsammlung geplant.

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  • Ernährungsstatus von Schülerinnen und Schülern mehr (mehr...)

  • Quelle: Österreichische Ärztekammer

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