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  • Assistenzärzte klagen über falsche Ausbildung

  • Abschaffung des Allgemeinmedizin-Turnus für Fachärzte gefordert.

  • 02.02.2012
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  • Die derzeitige Form der Ärzteausbildung ist ineffizient und bringt immer mehr Mediziner dazu, ins Ausland abzuwandern. Diese Kritik haben Vertreter der Jungmediziner Wiens am gestrigen Dienstagabend in einem Pressegespräch geäußert. Die Jungärzte sprechen sich vehement gegen Sparvorhaben der Regierung sowie der Krankenanstaltenträger aus und fordern gesetzliche Verbesserungen, die den Arztberuf wieder attraktiver machen.

    "Es gibt in Österreich keinen Ärztemangel, doch es droht ein Fachärztemangel. Die Qualität der Ausbildung und die Zuwendung zum Patienten leidet daran, dass Turnusärzte in den Spitälern zur Dokumentation und Systemerhalt missbraucht werden. Viele Berufskollegen überlegen, nach Deutschland zu migrieren", berichtet Martin Andreas, Referent für arbeitslose Ärzte und Jungmediziner der Ärztekammer Wien.

  • Langer Hürdenlauf zur eigenen Ordination

  • In Österreich dauert die Ärzteausbildung unnötig lange, so die zentrale Kritik. Viele Ärzte müssen nach dem Studium zuerst für den dreijährigen Turnus für Allgemeinmedizin ins Spital. Wer eine Facharztausbildung anstrebt - die weitere sechs Jahre in Beschlag nimmt - muss diese an den Turnus "anhängen". "In Wien wartet man zudem zweieinhalb Jahre, um überhaupt einen Turnusplatz zu bekommen", berichtet Andreas.

    Doch auch inhaltlich übt der Ärztesprecher Kritik an der Turnusausbildung, beinhalte sie doch zu viel Dokumentation und zu wenig Praxis. "Assistenzärzte verbringen viel Zeit mit der ICD-10-Kodierung des Krankheitsbildes oder machen Tätigkeiten wie Blutabnahmen oder Infusionen Anhängen." Zuständig wären für derartige Aufgaben die diplomierte Pflege - die ihrerseits jedoch mit Essensverteilung oder Organisation beschäftigt ist, die sie wiederum eigentlich delegieren sollte.

  • Tätigkeiten brauchen Festlegung mehr (mehr...)

  • Kein Sparen bei Ausbildung mehr (mehr...)

  • Quelle: pressetext.com - Marke: Ärztekammer

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    Henrik G. Vogel / pixelio.de
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