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  • Der zerbrochene Krug von Heinrich von Kleist

  • Sensationell. Amüsant. Einfach gut! Ein Theaterabend am Akademietheater, wie man ihn gerne hat.

  • 08.02.2012
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  • Ausgangspunkt der Handlung ist ein zerbrochener Krug aus dem Besitz der Witwe Marthe Rull. Die Scherben liegen im Zimmer ihrer Tochter Eve, wo Marthe am Vorabend den Bauernsohn Ruprecht Tümpel ertappt hat. Dorfrichter Adam soll Licht in die Geschichte bringen, versucht aber mit allen Mitteln die Aufklärung des Falles zu verhindern. Erschwerend kommt hinzu, dass an diesem Tag der Gerichtsrat Walter aus Utrecht anwesend ist.

    Der Gerichtssaal ist zu Beginn eine weiße Fläche, umgeben von unglaublich viel Schlamm. Und so sehr sich auch alle bemühen, diese Insel sauber zu halten, wird nur das Gegenteil erreicht. Am Ende ist nichts mehr sauber und alles und jeder voller Dreck. In korrupten Verhältnissen gibt es einfach keine Sauberkeit. Michael Maertens ist als Dorfrichter Adam voll in Fahrt, er explodiert vor Wut, wenn seine Verfehlungen aufzufliegen drohen, und hält sich am Gerichtshochstuhl fest, wie an einem Rettungsanker. Maertens, pur und unverfälscht! Maria Happel als Marthe Rull ist ganz Publikumsliebling und räumt viele Lacher ab. Wunderbar ist auch Therese Affolter als Frau Brigitte, die erst gegen Ende des Stückes auftritt. Wenn sie auf die Bühne kommt, in der Hand die Perücke des Dorfrichters, ist endgültig klar, dass es sich um ein Lustspiel handelt.

    Hartmanns Inszenierung ist ansprechend, kurzweilig und ungeniert auf Lacher aus.

  • Quelle: MED-Reporter.at | Stefan Franke

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