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  • Grippe ist keine zu unterschätzende Erkältung

  • Massenerkrankung Influenza - Komplikationsrisiko betrifft Tausende.

  • 23.02.2012
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  • Jährlich erkranken 300.000 bis 500.000 Österreicher an der Influenza. Diese ist strikt abzugrenzen vom grippalen Infekt der durch eine Vielzahl verschiedener Viren (>200!) ausgelöst wird. Bei der Influenza handelt es sich um eine schwere Infektionserkrankung, die ausschließlich durch das Influenza A oder B Virus ausgelöst wird. Auch wenn die Komplikationsraten meist unter 10 % liegen, ergibt sich daraus infolge der Verbreitung eine große absolute Zahl von Fällen, die jährlich stationär behandelt werden müssen, wobei es aber trotz modernster intensivmedizinischer Maßnahmen immer wieder auch zu Todesfällen kommt. Neben schweren akuten Komplikationen wie Lungenentzündung, ARDS (akutes Lungenversagen) und vor allem bei Kindern Otitis Media sind auch die Spätkomplikationen wie Herzerkrankungen und Schlaganfall nach der akuten Infektionsphase bedeutsam und sollten nicht unterschätzt werden.

  • Klare Unterschiede bei der Therapie und Prophylaxe

  • Während es für grippale Infekte mit Erkältungsviren infolge einer Vielzahl möglicher Erreger bis heute keine Impfung oder gezielte antivirale Therapie gibt, ist die Lage bei Influenzainfektionen völlig anders. Hier gibt es seit Jahren sowohl eine Impfung, als auch eine kausale Therapie mit antiviralen Medikamenten (Neuraminidasehemmer). Während z.B. in Japan beide Möglichkeiten intensiv genützt werden und dort sowohl die Komplikationsraten als auch die Influenza Überschussmortalität deutlich gesenkt werden konnte, werden diese Möglichkeiten in Europa und besonders in Österreich nur zu einem sehr geringen Anteil genützt.

  • Therapie der Grippe: enges Zeitfenster mehr (mehr...)

  • Quelle: Roche

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    Martin Gapa / pixelio.de
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