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  • Spitalsärzte klagen über Arbeitsbedingungen

  • Auch mangelnde Entwicklungsmöglichkeiten werden kritisiert.

  • 08.03.2012
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  • Eine repräsentative Blitzumfrage des Instituts für empirische Sozialforschung (IFES) hat ergeben, dass Österreichs Spitalsärztinnen und –ärzte mit ihren Arbeitsbedingungen wenig zufrieden sind. Vor allem Arbeitszeit und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten geben Anlass zu Kritik, auch eine deutliche Verschlechterung des Arbeitsklimas lässt die Motivation sinken. Dennoch ist die Spitalsärzteschaft voller Engagement und Liebe bei der Sache.

    Die gute Nachricht zuerst: Österreichs Spitalsärztinnen und –ärzte sehen ihre Tätigkeit nicht als bloßen Job, sondern als Berufung. 94 Prozent der 500 Befragten können sich stark mit ihrem Beruf identifizieren und gehen darin auf, und das trotz oftmals schwieriger Bedingungen. Hohe Zufriedenheit mit dem Beruf sowie mit Art und Inhalt der ärztlichen Tätigkeit sei ein wichtiger Baustein für die Motivation der Spitalsärzteschaft, betonte Harald Mayer, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) und Obmann der Bundeskurie Angestellte Ärzte. „Sich mit seiner Tätigkeit zu identifizieren, reicht aber nicht aus“, so Mayer. Wesentliche Faktoren, welche die Zufriedenheit und damit langfristig die Motivation der Spitalsärztinnen und –ärzte sowie in weiterer Konsequenz die Qualität der medizinischen Versorgung beeinflussen würden, seien Arbeitsklima, Arbeitsbedingungen, Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten, Arbeitszeit, Infrastruktur oder auch die Identifikation mit dem Dienstgeber bzw. mit dem Krankenanstaltenverbund. Und gerade in diesen Bereichen bestehen mitunter gewaltige Defizite, wobei Angestellte von Privatspitälern tendenziell bessere Noten vergeben hätten als Angestellte von öffentlichen Spitälern. „Die Zufriedenheit unserer Spitalsärzte ist begrenzt“, brachte es der Kurienobmann auf den Punkt.

  • Keine Aufstiegsmöglichkeiten - schlechte Perspektiven

  • Ein Hauptkritikpunkt seien mangelnde Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die vor allem von Turnusärztinnen und –ärzten als schlecht gewertet werden. Mayer: „Das Ergebnis ist nicht sonderlich überraschend. Wir wissen, dass die Bedingungen im Turnus generell sehr fordernd sind, und die Aussicht, erst nach drei Jahren Turnus mit einer fachärztlichen Ausbildung beginnen zu können, ist auch alles andere als motivierend.“ Hinzu kommen ein hoher administrativer Aufwand und lange Arbeitszeiten. „Turnusärzte haben oft das Gefühl, als Systemerhalter missbraucht zu werden. Das wirkt sich natürlich auf die Motivation aus und lässt die jungen Menschen an der Sinnhaftigkeit einer weiteren Berufsausübung zweifeln, so der Kurienobmann.

  • Mangelnde Transparenz mehr (mehr...)

  • Keine Identifikation mit dem Dienstgeber mehr (mehr...)

  • Enormes Frustpotenzial mehr (mehr...)

  • Quelle: Österreichische Ärztekammer - Marke: Ärztekammer

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