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  • Schlafstörungen weltweit im Vormarsch

  • Schlafapnoe betrifft genauso viele Menschen wie Diabetes.

  • 15.03.2012
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  • Der Wunsch "Schlaf gut!" ist berechtigt: "30 Prozent der Bevölkerung schlafen schlecht. Schlimm ist, dass es die meisten gar nicht wissen", sagt Reinhold Kerbl, Präsident der Austrian Sleep Research Association (ASRA). Folgen schlechten Schlafs sind Müdigkeit, Konzentrationsstörungen bis hin zu chronischen Erkrankungen. Der fünfte Weltschlaftag der World Association of Sleep Medicine, dessen Datum immer der Freitag vor Frühlingsbeginn ist, soll dafür wachrütteln. Diesmal steht er unter dem Motto "Atme leicht, schlaf gut".

  • Halbe Welt schläft schlecht

  • "Schlafstörungen sind zu einer globalen Epidemie geworden", betont Brigitte Holzinger vom Institut für Bewusstseins- und Traumforschung. Weltweit schlafen sogar rund 45 Prozent der Menschen schlecht. Eine Hauptrolle für erholsamen Schlaf spiele die Atmung, wobei ältere Studien sogar einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und Albträumen ausweisen. "Hyperkapnie, also der Anstieg von CO2 im Blut, führt zu Angstträumen", weiß Holzinger.

    Atemstörungen im Schlaf treten laut ASRA-Generalsekretär Wolfgang Mallin durch Krankheiten wie Asthma, chronische Entzündung der Bronchien, massives Übergewicht (Adipositas-Hyperventilations-Syndrom) oder fortgeschrittene Herzerkrankung auf. Lebensgefährlich jedoch sei, so der Lungenfacharzt, die obstruktive Schlafapnoe, an der ähnlich viele Menschen laborieren wie an Zuckerkrankheit. Deren auffälligstes Zeichen ist das laute, unregelmäßige Schnarchen.

  • Atemstörungen haben psychische Folgen

  • Die obstruktive Schlafapnoe, bei der sich die oberen Atemwege im Schlaf nahezu gänzliche verschließen, muss Mallin zufolge von harmlosem Schnarchen (ohne Atempausen) unterschieden werden. Die Gründe, an dieser zu leiden, sind oft auch anatomischer Natur und betreffen etwa fliehendes Kinn oder die Größe von Zunge und Mandeln. Die derzeit erfolgreichste Therapieform heißt CPAP-Therapie, wo Betroffene nach entsprechender Diagnostik im Schlaflabor mittels einer Maske aktiv Luft einatmen. "Etwa zehn Prozent der Kinder schnarchen und sind darum tagsüber weniger leistungsfähig", so Kerbl.

    Auf die psychischen Folgen von schlafbezogenen Atemstörungen verweist Gerda Saletu-Zyhlarz von der Medizinischen Universität Wien. Dazu zählen Depressionen in sieben bis 63 Prozent und Angststörungen bei elf bis 70 Prozent der Patienten. "Depressive Schlafapnoe-Patienten zeigen oft eine geringere Therapietreue", weiß die Expertin. Schlafmittel könnten diesen Effekt sogar verstärken. Zur Behandlung von schlafbezogenen Atemstörungen in der Praxis rät Saletu-Zyhlarz, auch auf psychische Störungen zumindest zu achten.

  • Quelle: pressetext.com

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