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  • Ärzte fürchten um das Patientengeheimnis

  • Wegen der Vorratsdaten-Speicherung warnen Ärzte vor dem gläsernen Patienten.

  • 22.03.2012
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  • Kritisch sieht die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) das Thema Vorratsdatenspeicherung und das Handelsabkommen zur Abwehr von Fälschungen (ACTA), gerade auch im Zusammenhang mit dem nach wie vor heißen Eisen ELGA. Die Vorratsdatenspeicherung soll in wenigen Tagen, am 1. April, in Kraft treten, ACTA wurde vorerst von Österreich ausgesetzt.

  • Ärztliches Berufsgeheimnis in Gefahr

  • "Die Vorratsdatenspeicherung kann das ärztliche Berufsgeheimnis und damit das äußerst sensible Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient unterminieren", warnte ÖÄK-Präsident Walter Dorner am Mittwoch in einer Aussendung. Telefon- und Internetverbindungen, über die Patienten vertrauliche Daten an Ärzte übermitteln, sollten daher von der Vorratsdatenspeicherung ausgenommen sein, forderte Dorner. Denn gerade Gesundheitsdaten seien extrem sensibel und müssten entsprechend geschützt werden. Dorner: "Wenn die Politik schlampig vorgeht, kann das ernste Konsequenzen haben. Die Menschen trauen sich unter Umständen gar nicht mehr zum Arzt, aus Angst, es könnte eine schlimme Erkrankung entdeckt werden, die negative Folgen in Beruf und Privatleben nach sich ziehen könnte."

    Vor allem psychisch Kranke oder Suchtpatienten würden vor eine unüberwindbare Hürde im System gestellt, wenn beispielsweise jeder Anruf beim Arzt gespeichert werde. "Patienten sind in erster Linie Hilfsbedürftige. Sie dürfen nicht wie Kriminelle behandelt werden", appellierte Dorner an die Politik. Die Bürgerinitiative, die sich gegen die Vorratsdatenspeicherung wehre, sei jedenfalls zu unterstützen. "Dass erst 70.000 Personen unterschrieben haben, zeigt, dass hier noch großer Informationsbedarf besteht", so der Ärztechef.

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  • Quelle: Österreichische Ärztekammer - Marke: Ärztekammer

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