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  • Welt-COPD-Tag - Hohe Dunkelziffer bei der Raucherlunge

  • Atemnot, Husten und Auswurf plagen die Betroffenen oft über mehrere Jahre, ohne dass sie von ihrer COPD wissen.

  • 18.11.2010
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  • Der World-COPD-Day 2010, der am 18. November stattfindet, widmet sich speziell den Themen Frühdiagnose, Behandlung und Prävention von COPD. Ziel ist es, Bewusstsein und Verständnis gegenüber der Erkrankung zu schaffen und ausführlich über COPD zu informieren. Weltweit ist COPD, (Chronic Obstructive Pulmonary Disease), eine weit verbreitete Erkrankung.

    Auch in Österreich geht man von einer höheren Anzahl Betroffener aus, als bekannt ist: "Eine Studie zeigt, dass rund elf Prozent der Österreicher eine behandlungsbedürftige COPD aufweisen, wobei nur fünf Prozent wissen, dass sie an einer COPD leiden", so Univ. Prof. Dr. Horst Olschewski, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP). Da COPD im Anfangsstadium oft unerkannt bleibt, ist von einer noch höheren Dunkelziffer auszugehen. Auf internationaler Ebene zeigen Prognosen, dass COPD an die dritte Stelle der häufigsten Todesursachen vorrücken und im Jahr 2020 die fünftgrößte Krankheitsbelastung darstellen wird. Weltweit sind etwa 210 Millionen Menschen an einer COPD erkrankt.

  • COPD - eine oft zu lange unerkannte Erkrankung

  • Mehr als 90 Prozent aller COPD-Erkrankungen in Österreich sind auf Tabakkonsum oder das passive Inhalieren von Zigarettenrauch zurückzuführen. Meist zeigen sich die Symptome der COPD erst nach dem 40. Lebensjahr. Da COPD schleichend beginnt und erst wahrgenommen wird, wenn sie schon großen Schaden angerichtet hat, setzt die Therapie häufig zu spät ein. Bei

    COPD reagiert die Lunge auf eine große Belastung durch Schadstoffe, es kommt zu einer langsam fortschreitenden Verschlechterung der Lungenfunktion und somit zu einer zunehmenden Beeinträchtigung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Atemnot, Husten und Auswurf sind wichtige Hinweise auf eine COPD und damit alles andere als harmlos oder alltäglich. Außer dem Rauchen können andere inhalative Ursachen wie Gase und Dämpfe sowie Feinstaub für die Erkrankung verantwortlich sein. Die Behandlung der Erkrankung ist durch Therapien mit modernen Medikamenten und Behandlungstechniken möglich und wirkungsvoll, wobei aber der Raucherentwöhnung die höchste Priorität beizumessen ist.

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  • Quelle: Österreichische Gesellschaft für Pneumologie

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