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  • Philips misst und visualisiert Chemotherapiemittel an Tumoren

  • Hinweis darauf, ob die Arzneimittelaufnahme im Tumor ausreichend oder eine zusätzliche Behandlung erforderlich ist.

  • 17.02.2011
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  • Philips und die Technische Universität Eindhoven haben eine wichtige Entwicklung in der Magnetresonanztomographie (MRT)-gesteuerten, lokalen Arzneimittelabgabe für die Krebsbehandlung bekannt gegeben. Wissenschaftler aus aller Welt untersuchen seit fast einem Jahrzehnt die bildgestützte Arzneimittelabgabe durch die chemotherapeutische Behandlung von Tumoren verbessert werden könnte ohne Nebenwirkungen zu erhöhen.

    Das gemeinsame Forschungsteam konnte jetzt in vorklinischen Studien zeigen, daß mit dieser neuen Methode eine verbesserte lokale Arzneimittelaufnahme bei Tumoren erreicht und zeitgleich die Medikamentabgabe visualisiert und gemessen werden kann. Diese Messungen könnten zum Zeitpunkt der Behandlung einen Hinweis darauf geben, ob die Arzneimittelaufnahme im Tumor ausreichend oder eine zusätzliche Behandlung erforderlich ist. Diese Machbarkeitsstudie ("Proof of Concept") wird im Februar im Journal of Controlled Release veröffentlicht.

  • Abtötung von Tumorzellen

  • Die chemotherapeutische Behandlung von Krebs dient zur Abtötung von Tumorzellen. Im Allgemeinen steigt dabei die Effektivität mit zunehmender Medikamentendosis. Allerdings ist die maximale Dosis durch die möglichen schweren Nebenwirkungen im restlichen Körper begrenzt. Bei vorklinischen Studien konnten Philips und die TU/e mithilfe ihres neuen Ansatzes für die lokale Arzneimittelabgabe eine erhöhte Dosis des Chemotherapiemedikaments direkt im Tumor erzielen.

    Ein weiteres Problem in der Tumortherapie sind Tumore, die schlecht durchblutete Bereiche aufweisen, wodurch Chemotherapeutika nicht gleichmäßig aufgenommen werden, was wiederum zu einer suboptimalen Behandlung führt. In dieser vorklinischen Studie wurde nun eine Methode demonstriert, die es erlaubt diese Bereiche sichtbar zu machen und die Arzneimittelaufnahme im Tumor zum Zeitpunkt der Behandlung zu messen. Dies ermöglicht direkt nach der Behandlung Tumore zu identifizieren, die aufgrund ihrer Morphologie keine ausreichende Arzneimitteldosis erhalten haben und daher "Kandidaten" für eine alternative Therapie sein könnten.

  • Studie wurde unter Leitung von Holger Grüll mehr (mehr...)

  • Vorklinische Studien mehr (mehr...)

  • Quelle: Philips

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    Martin Gapa / pixelio.de
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    Thomas Lammeyer
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