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  • Insektengift-Allergie sehr gut diagnostizier- und behandelbar

  • Bienen- und Wespensaison 2011: Gutes Insektenjahr erwartet.

  • 16.06.2011
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  • Der kurze Winter und das relativ warme Frühjahr wirkten sich günstig auf die Entwicklung der Bienen- und der Wespenpopulation aus. Experten prognostizieren deshalb ein gutes Jahr für diese Hautflügler. Allergiker sollten sich also spätestens jetzt wappnen, denn für sie kann bereits ein einziger Stich zur Lebensgefahr werden. Erste dramatische Todesfälle waren bereits kürzlich in den Medien zu lesen. Ob eine Allergie vorliegt, kann der Facharzt herausfinden: Moderne Tests mit biotechnologisch produzierten Eiweißstoffen machen eine noch genauere Diagnose möglich. Dadurch kann die von Fachärzten empfohlene spezifische Immuntherapie, die als einzige Behandlung langfristig vor den gefährlichen allergischen Reaktionen schützt, noch zielgerichteter eingesetzt werden. Umfassende Informationen und wertvolle Tipps gibt es auf www.initiative-insektengift.at!

    Mit der Blütezeit der Pflanzen und der anhaltenden Warmwetterperiode haben Bienen nun Hochsaison. "Der kurze Winter und das relativ warme Frühjahr mit wenigen wirklich kalten Tagen waren für die Bienen günstig", erklärt der Zoologe Univ.-Prof. Dr. Karl Crailsheim von der Universität Graz. "Für Honigbienen sind nur lange Winter ohne kurze Wärmeperioden gefährlich. Alle anderen Gefahren, wie z.B. Nahrungsarmut lässt ein guter Imker nicht entstehen. Großflächige Bienenverluste wurden daher bisher nicht gemeldet." Auch die Wespen gedeihen gut: "Die günstigen klimatischen Bedingungen der letzten Monate hat es den Wespenköniginnen ermöglicht, früh mit ihrer Koloniegründung zu starten. Ihnen steht nach der Winterruhe ausreichend Nahrung zur Verfügung. Wenn keine längeren Kälteeinbrüche mehr kommen, wird es diesen Sommer eine Wespen-Arbeiterinnen-Generation mehr geben." Doch, "eine ausgeprägte Wespenplage wie vor zwei Jahren wird voraussichtlich nicht vorkommen."

  • Lebensgefährlicher Stich

  • Der Stich einer Biene, Wespe, Hornisse und auch Hummel ist zwar schmerzhaft aber völlig harmlos. Für Menschen, die auf das Gift allergisch reagieren, kann ein einziger Stich allerdings massive Folgen haben. "Bei Insektengift-Allergikern stuft das Immunsystem das Insektengift als gefährlich ein und reagiert übertrieben. Beschwerden wie starker Juckreiz und Rötung am ganzen Körper, Nesselausschlag, Schwellungen im Gesicht und im Rachen- und Kehlkopfbereich, Schwindelgefühl und Herzrasen, Übelkeit, Erbrechen, Schluck- und Sprechbeschwerden, Husten, Atemnot können innerhalb weniger Minuten auftreten", verdeutlicht Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Hemmer vom Floridsdorfer Allergiezentrum in Wien. Im Extremfall kommt es zu einem allergischen Schock, der Maximalvariante einer Reaktion des Körpers auf einen Allergie-Auslöser. "Diese so genannte Anaphylaxie führt zu lebensbedrohlichen Atemstörungen sowie einem völligem Zusammenbruch des Kreislaufs. Ohne sofortige Notfallversorgung kann dieser Vorfall sogar tödlich ausgehen", warnt der Allergieexperte vor den Gefahren.

    "Mindestens 5 Menschen sterben in Österreich jeden Sommer an einem Bienen- oder Wespenstich, möglicherweise bleiben aber etliche Fälle unerkannt." Besonders wichtig im Fall eines Stichs ist daher die frühzeitige Gabe der Notfallmedikamente Adrenalin, Kortison und Antihistaminika, die der Arzt verschreibt und Insektengiftallergiker im Sommer immer mit sich tragen sollten. Sie können bis zum Eintreffen des Notarztes lebensrettend sein.

  • Exaktere Allergiediagnostik durch biotechnologisch hergestellte Allergene mehr (mehr...)

  • Nachhaltiger Schutz vor lebensbedrohlichen Reaktionen mehr (mehr...)

  • Quelle: ALK-Abelló - Marke: ALK-Abello

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