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Die derzeitige Form der Ärzteausbildung ist ineffizient und bringt immer mehr Mediziner dazu, ins Ausland abzuwandern. Diese Kritik haben Vertreter der Jungmediziner Wiens am gestrigen Dienstagabend in einem Pressegespräch geäußert. Die Jungärzte sprechen sich vehement gegen Sparvorhaben der Regierung sowie der Krankenanstaltenträger aus und fordern gesetzliche Verbesserungen, die den Arztberuf wieder attraktiver machen.
"Es gibt in Österreich keinen Ärztemangel, doch es droht ein Fachärztemangel. Die Qualität der Ausbildung und die Zuwendung zum Patienten leidet daran, dass Turnusärzte in den Spitälern zur Dokumentation und Systemerhalt missbraucht werden. Viele Berufskollegen überlegen, nach Deutschland zu migrieren", berichtet Martin Andreas, Referent für arbeitslose Ärzte und Jungmediziner der Ärztekammer Wien.
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